Moderne Heiz- und Belüftungsanlagen für Sporthallen im Schulzentrum
Das Konjunkturpaket II der Bundesregierung macht es möglich. Die beiden Sporthallen im Schulzentrum sollen neue Heiz- und Belüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhalten, weil die Betriebssicherheit und die Ersatzteilversorgung der Altanlagen nicht mehr gegeben ist. Darauf haben sich die Parteien im Ausschuss der Blomberger Immobiliengesellschaft BIG verständigt. Das Projekt ist seit dem Frühjahr in der Diskussion, aber erst jetzt sind dem Ausschuss die mehrfach angeforderten detaillierten Informationen über die Wirtschaftlichkeit und Zusammensetzung der Kosten zur Entscheidung vorgelegt worden.
Die Kosten werden sich auf etwa 420.000 Euro belaufen und den städtischen Haushalt nicht belasten. Die Einsparung an Energie wird mehr als 60 % verglichen mit den alten Anlagen, betragen. Dadurch wird eine ganz wesentliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes erreicht. Allerdings weist der Gutachter darauf hin, dass die Bauphysik der Sporthallen, das heißt die Wärme-Dämmung verbessert werden muss, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen und gegebenenfalls die neuen Anlagen noch zu verkleinern.
Um beide Maßnahmen in einem Zuge zu ermöglichen, hatte die CDU vorgeschlagen, die neue Heiz- und Belüftungsanlage über einen Contracting-Vertrag (ähnlich dem Vertrag für das Blockheizkraftwerk des Schulzentrums) zu beschaffen und die frei werdende Investitionsmittel für die Dämmung zu verwenden. Hierzu teilte die Werkleitung in der letzten Sitzung des Ausschusses mit, dass die Zeit für eine nähere Prüfung nicht ausreiche, wenn die neue Heizungs- und Belüftungsanlage 2010 verwirklicht werden soll. Die Wärmedämmung würde mehr kosten als die für die Heiz- und Belüftungsanlage veranschlagten 420.000 Euro. Deutlich geworden ist aber in diesem Zuge, dass die neuen Heiz- und Belüftungsanlagen nur ein Teilaspekt auf dem Weg sind, um den Energie-Verbrauch den heutigen Anforderungen entsprechend zu reduzieren.

