Bauausschuss - CDU-Anträge kommen voran
Der Bauausschuss hat am 11. Januar drei Anträge der CDU-Fraktion bearbeitet:
Wie berichtet, hatten wir beantragt, im Bereich der Ortsdurchfahrt Dalborn die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren, um Konsequenzen aus dem tödlichen Fußgängerunfall an dieser Stelle zu ziehen.
„Jeder verhinderte Unfall und damit jeder vermiedene Personenschaden ist es wert, alles zu tun, damit eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Dalborn Realität wird!", meint Ausschussvorsitzender Thomas Röhr (CDU).
Der Bauausschuss folgte dann auch einstimmig der Argumentation der CDU und beauftragte die Verwaltung der Stadt, beim Kreis Lippe, der für die Maßnahme zuständig ist, auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuwirken.
Der zweite Antrag, der behandelt wurde, forderte die Einrichtung eines behindertengerechten Zugangs zum Weinberg, um ältere Menschen und Menschen mit Behinderung den Zugang zu diesem Naherholungsgebiet zu ermöglichen. Wie berichtet, favorisierte die CDU einen Zugang im Bereich des Mauerdurchbruchs am Burghotel. Der Behindertenbeirat vertrat in seiner Stellungnahme jedoch den Ausbau des bestehenden Zugangs im Bereich des Bürgerhauses.
Die CDU schloss sich daraufhin der sachkundigen Einschätzung des Behindertenbeirates an und änderte ihren Antrag dahingehend ab, dass statt dem Mauerdurchbruch am Burghotel ein Zugang im Bereich des Bürgerhauses geschaffen wird. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass unsere Bevölkerung älter wird und darum alles dafür tun, dass die Lebensqualität der Menschen durch altersbedingte Einschränkungen und auch Behinderungen nicht absinkt!", meint Ausschussmitglied Andreas Runte (CDU).
Der dritte Antrag der CDU, mit dem sich der Ausschuss beschäftigte, war der, in welchem ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) für die Bahnhofstraße gefordert wurde. In diesem Bereich wird von PKW-Fahrern häufig die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht eingehalten, so dass eine Gefährdung von Fußgängern gegeben ist. Die CDU hatte darum beantragt, zum Fußgängerschutz einen Zebrastreifen einzurichten.
Für eine solche Einrichtung ist jedoch eine bestimmte Zahl an Fahrzeugen pro Stunde nötig. Nach Zählungen des Bauamtes werden diese Zahlen in der Bahnhofstraße nicht erreicht.
Um aber auf den nötigen Fußgängerschutz nicht verzichten zu müssen, verständigte sich der Ausschuss darauf, eine Querungshilfe (Verkehrsinsel) einzurichten. Das Bauamt wird bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses Vorschläge zu einem geeigneten Standort der Verkehrsinsel erarbeiten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die drei beschriebenen Anträge ein voller Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger Blomberg sind, denn die Umsetzung der Maßnahmen wird das Leben in unserer Stadt ein Stück weit lebenswerter machen.

